Aktuelles

 

Neues Buch von Hans Schütz erscheint im Oktober:

Alles Haiku

Nach den Gedichtbänden „Ich nehm‘ das Tagesgedicht“ und „Lyrisches Menü“ erscheint im Oktober ein weiterer Gedichtband des Peitinger Autors Hans Schütz. Es handelt sich um ein Buch das nur Texte in der japanischen Literaturform des Haiku enthält. Kongenial ergänzt werden die Gedichte durch zahlreiche Zeichnungen der Künstlerin Lore Kienzl aus Asch bei Landsberg.

Wie ist dieses Buch zustande gekommen?

Die langjährige Beschäftigung mit der Gedichtform Haiku hat Hans Schütz auf die Idee gebracht, einmal ein ganzes Jahr lang täglich ein Haiku zu verfassen. Frisch in Pension gegangen schien das auch ein gutes Vorhaben zu sein, um dem neuen Lebensabschnitt gleich einmal eine literarische Struktur zu verpassen. Ein ganzes Jahr lang täglich ein Haiku schreiben. Gedacht, getan! Und so hat er es geschafft, im Jahr 2016 täglich mindestens ein Haiku zu schreiben. Manchmal ging ihm das problemlos von der Hand, ja es gab Tage, vor allem zu Beginn des Projekts, an denen er nicht nur ein Gedicht sondern gleich mehrere zu Papier brachte. Aber es gab auch Tage wo das Vorhaben nicht so leicht fiel, und es gab Tage, wo der Autor mit seinem Vorhaben ernsthaft haderte. So weit, dass er ernsthaft ans Abbrechen gedacht hätte, ist es aber nie gekommen, und letztlich hat ihm das alles doch sehr viel Spaß gemacht.

Das Ergebnis dieses Projekts liegt nun in gedruckter Form vor. Was dieses Buch aber ganz besonders macht und von sonstigen Haikubüchern abhebt, sind die beeindruckenden Illustrationen von Lore Kienzl. Mit feinem Strich führt sie in die Monate ein, füllt kleine Textlücken mit passenden Miniaturen und überzeugt mit einem hintersinnigen Cover. Die Leserinnen und Leser werden in diesem lyrischen Werk sicher Texte finden, die sie ansprechen und vielleicht sogar zum selber Schreiben anregen.

„Alles Haiku“, Gedichtband von Hans Schütz mit Zeichnungen von Lore Kienzl, Bauer Verlag Thalhofen, 2018, ISBN 978-3-75280-255-9, 18 Euro

Nicht nur an Weihnachten daran denken: Bücher von Hans Schütz verschenken!

 Neuerscheinung September 2017:

„Allrhand Duranand“  – ein Buch mit Geschichten und Gedichten in Ostallgäuer Mundart + beiliegender CD ( preis: 18, – Euro, ab 11. 9. auch beim Autor erhältlich!))

Immer wieder wird mit Recht beklagt, dass in der modernen Sprachwelt der Dialekt mehr und mehr auf der Strecke bleibt. Vor allem die Medienwelt und die zunehmende Mobilität der Bevölkerung führen dazu, dass der Mundart oftmals nur noch ein trauriges Nischendasein verbleibt.

Doch es gibt auch Widerstände gegen diese Sprachentwicklung, zum Beispiel Schriftsteller, die ganz bewusst Texte in heimischer Mundart verfassen, um diese Sprache damit wenigstens schriftlich zu erhalten. Einer dieser Autoren aus unserer Region ist der in Lechbruck geborene und aufgewachsene Hans Schütz. Er hat in seinen Büchern, aber auch bei den Kleinkunstauftritten zusammen mit dem Steinmusiker Karl-Michael Ranftl  und dem Fotografen und Lechexperten Eberhard Pfeuffer immer darauf bestanden, dass Dialekttexte nicht zu kurz kommen. Selbstverständlich sind für ihn auch reine Mundartlesungen mit dem Titel „Iazt loos amål was i vrzell“. Dabei verwendet Schütz den Ostallgäuer Dialekt aus der Region seines Geburtsorts Lechbruck. „Bei allen öffentlichen Auftritten kann ich immer wieder feststellen, dass beim Publikum Dialekttexte ganz besonders gut ankommen. Schließlich lässt sich hier vieles treffender ausdrücken und passgenau auf den Punkt bringen“, so der Autor über seine Erfahrungen bei Lesungen.

Aus der Vielzahl seiner naturverbundenen aber oftmals auch hintergründigen und gesellschaftskritischen Dialekttexte hat Hans Schütz nun ein umfangreiches Buch zusammengestellt. Unter dem Titel „Allrhand Duranand“ versammeln sich Gschichtla und Versla, die mitten aus dem heutigen Leben stammen. Alle Texte befinden sich zusätzlich auch auf der beiliegenden CD, was besonders wichtig ist, denn Mundart entfaltet sich viel besser im Gehörten als im Gelesenen. Professor Dr. Werner König meint zu diesem Werk: Da haben wir ein Büchlein mit Texten, die einem aus der Seele sprechen. Witzig, hintersinnig, kritisch, grün, scharf beobachtend, gut geschrieben und nie langweilig.  …  Ein Büchlein, bei dem man erst aufhört, wenn die weißen Blätter beginnen.“

 

Umweltpreis für Autor Hans Schütz

Der Landkreis Weilheim-Schongau hat den alle drei Jahre ausgelobten Umweltpreis im Jahr 2016 an den Peitinger Autor Hans Schütz verliehen. Dazu erfolgte ein einstimmiger Beschluss des zuständigen Umweltausschusses. Begründet wurde die Auszeichnung für den seit Jahrzehnten vielfach in den Bereichen Natur- und Umweltschutz und als Umweltfachberater tätigen Kreisrates mit seinem „Engagement im Bereich der Umweltbildung und Umweltpädagogik“ und seinem Wirken „als Literat“. Die offizielle Verleihung des Preises erfolgte in der Kreistagssitzung vom 9. Dezember in Iffeldorf. Hervorzuheben ist dabei, die Würdigung des Preisträgers als Autor. Schütz hat es vor allem mit seinen Büchern „Lechliebe“ und „Lyrisches Menü“ (beide erschienen im Bauer Verlag Thalhofen), aber auch mit zahlreichen Lesungen und Kleinkunstauftritten verstanden, auf seine ganz eigene, künstlerische Art Umwelt- und Naturschutz einem breiten Publikum nahezubringen.                                                                                               Ganz aktuell erschien gerade die Zweitauflage des Romans „Ludwig zum Zweiten“, in dem der Autor eindrücklich die durch die sogenannte 68er-Generation verursachten gesellschaftlichen Umbrüche in der Allgäuer Provinz schildert.

Zwischen den Toren“

Neuer Sammelband des Landsberger Autorenkreises

Der Landsberger Autorenkreis hat sich in den letzten Jahren zu einer rührigen und hochinteressanten Organisation entwickelt. In regelmäßigen Abständen finden öffentliche Lesungen statt, die sich verschiedenen Themen widmen. Vor allem die sogenannten freien Lesungen, bei denen die Autorinnen und Autoren Texte aus ihren neuesten Werken vortragen, erfreuen sich bei den Mitgliedern aber auch der Zuhörerschaft großer Beliebtheit.

Im Rahmen der Jahresversammlung der Gesellschaft der Lyrikfreunde, die in diesem Jahr in Landsberg stattgefunden hat, wurde zudem mit Thomas Glatz erfreulicherweise ein Mitglied des Autorenkreises für den ersten Preis im jährlich vergebenen Lyrikwettbewerb dieser internationalen Vereinigung geehrt.

Zeitgleich mit diesem literarischen Großereignis ist nun auch die neue Anthologie des Landsberger Autorenkreises erschienen. Unter dem Titel „Zwischen den Toren“ und einer künstlerisch ansprechenden graphischen Begleitung mischen 31 Autoren Lyrik und Prosa zu einem Kompendium ihrer Weltsicht und Lebenserfahrung. Heimat, Menschen, Gott und die Welt, Raum und Zeit, Kunst und Künstler, Dichtung und Wahrheit, …und die Liebe – so heißen die einzelnen Kapitel einer wahrlich weit- und weltläufig literarischen Landschaft, die sich hier ausbreitet. Die Leser sind somit eingeladen, sich in dieser Terra Incognita auf Entdeckungsreise zu begeben bei der manch seltene Pflanze, mach seltsamer Bewohner, manch aufregendes Erlebnis und manch tiefer Gedanke sich finden lässt.

Mit Heidi Kjaer (Schongau), Marianne Porsche-Rohrer (Schongau), Adelheid Reßler (Steingaden), Franz Oberhofer (Schwabsoien), Hans Schütz (Peiting)  und Paul H. Wendland (Hohenfurch) finden sich in dieser Anthologie auch zahlreiche Texte von Autoren aus dem Schongauer Raum, die erfogreich dafür sorgen, dass auch der Altlandkreis beim Landsberger Autorenkreis stark vertreten ist.

 

Landsberger Autorenkreis. „Zwischen den Toren“, Landsberg 2015, 15 Euro

Erhältlich bei den Buchhanddlungen in Lechbruck, Peiting und Schongau oder direkt beim Autorenkreis (www.landsberger-autorenkreis.de bzw. max@maximiliandietz.com)

 

Lyrisches Menü

Lyrisches Menü

Hans Schütz – Lyrisches Menü

Aus dem Vorwort von Renate Pfeuffer:

Naturlyrik ist Geschmackssache. Mit seinem neuesten Gedichtband präsentiert Hans Schütz dem Leser gleich ein komplettes Lyrisches Menü in drei Gängen. Seine Texteküche bietet mediterrane  und heimische Kost ebenso wie vegetarische und regionale Schmankerln. Da gibt es als Vorspeisen den  Strand, den Olivenhain, die Schlucht im Traumland Hellas. Aus dem Ostallgäu, seiner engeren Heimat, in der Hans Schütz so sehr verwurzelt ist, stammen die Hauptgerichte: die Landschaft zwischen Ammer und Lech mit ihren Bergen, Seen und Wäldern, ihrem Wetter, ihren Jahreszeiten.

Echte Spezialitäten finden sich unter Regionales: Gedichte im Dialekt von Lechbruck, wo Hans Schütz geboren und aufgewachsen ist – Umweltthemen in Mundart, gewürzt mit  Humor und Wortwitz,  den Lieblingszutaten von Hans Schütz. Vor allem bei den Nachspeisen entfalten sie sich zum vollen Genuss. Den absoluten kulinarischen Höhepunkt aber bilden die Haikus der Nachklänge. Wie  Hans Schütz im traditionellen Dreizeiler Naturbilder entwirft oder Umweltprobleme auf den Punkt bringt, das ist Sterne-Kochkunst vom Feinsten.                                                                                                              Hans Schütz übersetzt seine zeitlose Naturerfahrung in eine gegenwärtige Sprache, die der Alltagssprache sehr nahe kommt. Seine Lyrik vermeidet unverständliche Stilmittel und arbeitet mit anschaulichen Naturbeschreibungen, wobei er aber gerne verschiedenste Sprachebenen mischt.  Ortsbezeichnungen und botanische Namen zeigen, dass Hans Schütz die von ihm besungene und beschriebene  Natur und Landschaft kennt –  im umfassenden Sinn dieses Wortes.
Er schreibt, besser: er muss schreiben, weil er die Natur liebt. Aber diese Liebe ist nicht blind. Zum Sprachmaterial seiner Naturgedichte gehört für Hans Schütz auch die Terminologie der Umweltwissenschaften. Der erfahrene Umweltfachberater sieht die allgegenwärtige Zerstörung der Natur und kennt vor allem auch ihre Ursachen und Mechanismen:  der Mensch ist der große Artenvernichter, der sich mit Selbstüberschätzung und Besitzgier das eigene Grab schaufelt.                                              Die Naturgedichte von Hans Schütz machen es dem Leser leicht. Ihre Sprache ist ihm vertraut, ihr Humor schafft  Einvernehmen, ihre Wortspiele bereiten Spaß. Sie beschreiben authentische, oft vertraute, immer aber nachempfindbare Erfahrungen. Die Bilder der Landart-Arbeiten von Hans Schütz machen diese Botschaft seiner Gedichte in glücklicher Weise anschaulich. Es sind Kunstwerke aus Steinen, Hölzern, Blättern und Blüten; Material, das ohne Blick auf die Uhr an Stränden und Flussufern,
im Wald und auf der Wiese gesucht und mit Phantasie, Witz und Hintersinn zusammengefügt  ist.

Naturdichtung ist Geschmackssache. Das Lyrische Menü von Hans Schütz ist eine ideale Gelegenheit,
auf den Geschmack an der Natur wie an der Naturdichtung zu kommen. Dann also: Guten Appetit!

„Lyrisches Menü“  Bauer-Verlag Thalhofen, 2014 ISBN 978-3-95551-065-7 VK 14,00 Euro Format 21 x 21 vierfarbig Feste Decke 112 Seiten 66 Bilder 49 Gedichte, davon 6 in Ostallgäuer Mundart

Bestellungen auch direkt beim Autor möglich! (siehe Kontaktformular)

 

Buch über den Lech

Ende November 2012 ist im Bauer Verlag ein ganz besonderer Bild- und Textband über den Lech erschienen:

Lechliebe

Lechliebe

Lechliebe

Liebeserklärung an einen Fluss in Wort und Bild

Ausdrucksstarke Naturaufnahmen von Dr. Eberhard Pfeuffer wechseln sich auf 144 Seiten im Format 21 x 21 cm mit Texten von Hans Schütz ab. Freuen Sie sich auf zehn Beiträge Lechprosa und zahlreiche Gedichte – zum Teil auch in Mundart.

Bauer Verlag 2012. 144 Seiten. ISBN 978-3-941013-98-8. 18,00 Euro

Bestellungen auch direkt beim Autor möglich (siehe Kontaktformular)!

 

Klicken Sie hier für die detaillierte Presseinformation.

Der Lech im Fernsehen:

Am Donnerstag, den 5. Juli 2012 bringt das Bayerische Fernsehen (3. Programm) ab 19 Uhr in der Sendereihe „La Vita“ einen Film über den Lech. Dabei werden unter anderem auch Karl Michael Ranftl und Hans Schütz vom Kieselklangteam zu Wort bzw. Ton kommen. So wird Hans Schütz z. B. ein Lechgedicht in Lechbrucker Mundart vortragen. Ein hoch interessanter Film für alle Lechfreunde und Naturliebhaber!

Der Roman über die 68er-Generation auf dem Lande!

Hans Schütz - Ludwig zum Zweiten

Hans Schütz – Ludwig zum Zweiten

Wenn von der Generation der „Achtundsechziger“ die Rede ist, dann richtet sich der historische Rückblick fast ausschließlich auf die Entwicklung der Studentenproteste in den Universitätsstädten und auf die Folgen dieser Revolte in der großen Politik.
Wie aber wirkte sich der gesellschaftliche Wandel dieser Zeit in einem Allgäuer Provinzstädtchen aus?
Welche Folgen hatten die Ideen der Generation 68 in einem ländlichen Gymnasium weit ab vom Schuss?

Und was in aller Welt  hat der bayerische Märchenkönig Ludwig II. mit den „Achtundsechzigern“ zu tun?

Ludwig zum Zweiten können sie ab sofort im Buchhandel, oder direkt über das Kontaktformular erwerben.

Books on Demand, ISBN: 978-3-84236-390-8, 14, – Euro

Die zweite Anthologie des Landsberger Autorenkreises:

Literarisches Lechrauschen.
Gereimtes und Ungereimtes, Erdachtes und Zugeflogenes.

Literarisches Lechrauschen

Literarisches Lechrauschen

Gedichte und Geschichten von Autoren des Landsberger Autorenkreises, illustriert mit Zeichnungen von Lore Kienzl und Thomas Glatz.

Heiter und ernst, lustig und besinnlich, tiefsinnig und verrückt, gereimt und ungereimt, Lyrik und Prosa: Es ist ein buntes literarisches Mosaik, das der Landsberger Autorenkreis in seiner zweiten Anthologie vor dem Leser ausbreitet. Landsberg und der Lech stehen dabei im Mittelpunkt, um diese kreisen die weiteren Themen: das Land, die Menschen, das Leben, Erinnerungen und Träume …

Die 20 beteiligten Autoren – Monika Bayerle, Gerwin Degmair, Max Dietz, Renate Exsz, Kilian Fitzpatrick, Doris Giebelhausen, Joachim Giebelhausen, Helmut Glatz, Thomas Glatz, Roland Greißl, Martje Herzog, Lore Kienzl, Heidi Kjaer, Carmen Kraus, Renate Langhammer, Herbert Regele, Boris Schneider, Hans Schütz, Otto J. Stedele, Klaus Wuchner – laden ein zu einer Reise durch Raum und Zeit, durch die reale Welt und die Welt der Fantasie.
Norderstedt 2011. 208 Seiten. ISBN 978-3-84237-826-1. 15 Euro

Bildband über den Lech mit Mundartgedicht von Hans Schütz

Franz X. Bogner - Der Lech aus der Luft

Franz X. Bogner – Der Lech aus der Luft

Im Dachauer Bayerland Verlag ist soeben der Bildband „Der Lech aus der Luft  –  Porträt einer Flusslandschaft“ erschienen. Vom Tiroler Lech bis hin zur Mündung in die Donau finden sich hier faszinierende Luftaufnahmen des Lechs, die dem Betrachter oftmals ganz neue Perspektiven eröffnen. So stellt der Autor Professor Franz Xaver Bogner auch zutreffend fest, dass gute Luftbildfotografie mehr bietet als Google Earth.

Aber auch im Begleittext erhält der Leser viele interessante Informationen über den Lebensraum entlang des Lechs, über die Geschichte, die Wirtschaft und die Umweltproblematik. Darüber hinaus findet sich auch das Mundartgedicht  „Lechanklage“ des Peitinger Autors Hans Schütz, das laut Autor Bogner treffend die Problematik zwischen intensiver Naturnutzung und damit verbundener Naturzerstörung aufzeigt.

Insgesamt ein gelungenes Buch, das sicher viele begeisterte Leser finden wird.